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Dumping Preis für die Security

Januar 6th, 2010 · No Comments

Manche Unternehmer bieten Sicherheit zum Schleuderpreis an. Natürlich sind die Veranstalter, die eine billige Security engagieren können, froh über jeden Cent, den sie sparen, denn so bleibt mehr vom Umsatz, der gemacht wird. Musik, Schankpersonal und alles weitere kostet eine Menge Geld; also gilt es, sparen, wo immer es nur möglich ist. Allerdings sollte man sich beim Buchen der Security informieren, welches Personal man gestellt bekommt. Nicht selten sind völlig unausgebildete Männer und Frauen im Team, die nur einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen oder gar nur als Aushilfe ein paar Euro verdienen. Sicher bekommen sie die entsprechende Kleidung, ein paar Verhaltensregeln und Erklärungen. Dennoch verfügen solche Mitarbeiter nicht über die Sachkenntnisprüfung und wissen nicht, wie sie sich in brenzligen Situationen verhalten müssen.

Mit dem Buchen einer solchen Security kann man sich großen Ärger ins Haus holen. Nicht umsonst sieht das Gesetz vor, dass auf gewissen Veranstaltungen ein Sicherheitsdienst von einer bestimmten Stärke anwesend sein muss. Pro einer gewissen Besucherzahl muss ein Mann von der Security bestellt werden. Nur so kann vermieden werden, dass Lärm, Schlägereien, Diebstähle und andere Ausuferungen Überhand nehmen. Sind nun hier bis auf einen oder zwei ausgebildete Security Männer nur Aushilfen vor Ort, kann zwar der Sicherheitsdienst günstig angeboten werden und damit die Konkurrenz aus dem Rennen gekickt werden. Viele Veranstalter lassen sich vom günstigen Preis locken, müssen aber dann mit unprofessionellem Verhalten rechnen und erwachen ganz schnell aus dem Traum vom Sparen. Empfehlungen anderer Veranstalter, die schon einmal Erfahrungen mit einer Security gemacht haben, schaden sicher nicht. Eine andere Möglichkeit ist es, sich vertraglich zusichern zu lassen, nur ausgebildete Kräfte zu bekommen.