Kinder spielen sehr gerne. Sie probieren sehr vieles aus. Darunter ist dann auch meistens eine Suche. Manche Kinder spielen sehr gerne Detektiv. Sie verkleiden sich mit einem Mantel, setzen einen Hut auf und nehmen die Lupe in die Hand. Dies ist das typische Bild, das man von einem Detektiv hat. Kinder haben genau dieses Bild im Kopf und möchten auch so aussehen. Dieses Bild haben sie oft aus Filmen oder Zeitschriften, in denen ein Detektiv so dargestellt wird. In der Wirklichkeit sieht dies ganz anders aus. Sie tragen Jeans und T-Shirt und man kann sie von den normalen Personen nicht unterscheiden. Dies ist auch der Sinn der Sache, dass sie in der Masse nicht auffallen sollten. Nur so können sie ihren Job zu 100% ausüben. Kinder hingegen probieren dies auf eine andere Art und Weise. Sie tragen zwar nicht gerade Trachten, aber sie ziehen sich anders an um sich so in das Spiel einbauen zu können.
Zuerst einmal brauchen die Kinder natürlich etwas zum suchen. Sie werden sich nicht selbst einen Gegenstand verstecken und diesen dann suchen. Meistens sind die Eltern dann schon so, dass diese einen Gegenstand verstecken und Hinweise legen. Natürlich können sie das nicht so gut wie ein echter Detektiv in Schwarzenfeld, aber sie werden es versuchen. Die Kinder erfreuen sich bestimmt über den versteckten Gegenstand. Vor allem, wenn es sich dabei um Schokolade handelt. Oft verfliegt aber diese Art von Spiel sehr schnell. In einem gewissen Alter möchten die Kinder nicht mehr die versteckten Dinge der Eltern suchen. Sie haben andere Interessen und werden öfter weggehen und sich mit anderen Freunden treffen. Sie interessieren sich vielleicht auch mehr für schöne Partys im Garten. Dazu der passende Gasgrill und dann kann es auch schon losgehen. Eltern sind hier natürlich unerwünscht.
Manche der Kinder kommen aber zu diesem Thema zurück und möchten dann später einmal wirklich Detektiv in einer großen Stadt werden. Dies bedeutet aber eine richtige Ausbildung und etwas Menschenkenntnis. Nicht jeder ist für diesen Job geeignet. Man muss es mögen sich die Nächte um die Ohren zu schlagen und auf der Lauer zu liegen. Auch die Familie muss dies mitmachen. Nicht jeder Partner ist damit einverstanden, dass sich der andere an den Wochenenden mit Überwachung beschäftigt. All diese Sachen sollten vor der Berufswahl geklärt und auch überlegt werden. Manche wissen gar nicht, wie anstrengend dieser Job wirklich sein kann. Man sollte sich deshalb erst vorher im Netz oder beim Arbeitsamt, vielleicht auch durch ein Praktikum informieren, um genau zu wissen, was da auf einen wirklich zu kommt. Vorstellungen, die durch Fernsehserien und Bücher in den Köpfen der Kinder verankert sind können nicht wirklich realisiert werden. Dieser Beruf ist keineswegs immer interessant und aufregend. Manche arbeiten sind auch langweilig und ohne Erfolg. Auch dies muss berücksichtigt werden. Ist man danach immer noch der Meinung, dass man diesen Beruf ausüben möchte, so kann man dies auch immer noch tun.
Detektiv zu werden ist grundsätzlich nicht schwer. Allerdings muss auch hier eine Prüfung abgelegt werden, für diese man lernen muss. Zusätzlich wird auch in der Praxis einiges gelernt und gefestigt. So wird man optimal auf den Job und die Zukunft in diesem Beruf vorbereitet. Jeder kann es versuchen, aber es werden nur wenige diesen Beruf dauerhaft ausüben. Vor allem die Gründung einer Familie ist oft der Grund, warum dieser Beruf wieder aufgegeben wird. Man ist dadurch oftmals sehr viel unterwegs und nicht jede Ehefrau wird damit klarkommen. Auch möchte man seine eigenen Kinder sehen und ihnen vielleicht zusehen, wie diese dann Detektiv spielen. Hat man diesen Beruf erlernt, so kann man ihnen auch darüber noch etwas beibringen und vielleicht wächst ja im Nachwuchs wieder ein guter Detektiv heran, der das Familienunternehmen weiterführen kann und auch möchte.
