Wer noch nie mit einer Detektei zu tun hatte, kann nicht abschätzen, was es kostet, die Ermittler mit einem Fall zu beauftragen. Wer über das Einschalten der Detektive nachdenkt, sollte sich zunächst einmal informieren. In einem persönlichen Gespräch mit einem Ermittler kann der aktuelle Fall geschildert werden. Danach wird festgelegt, welche Kosten auf den Auftraggeber zukommen. Der Klient sollte nicht versäumen, sich über die versteckten Kosten zu informieren. Ein Teil der Kosten ist nämlich kalkulierbar, ein anderer leider nicht. Die Rechnung der Detektei setzt sich aus den festen Kosten für die Ermittlungen und den Aufwendungen, die im Rahmen der Arbeit anfallen, zusammen. Dieser zweite Faktor ist nicht vorherbestimmbar.
Viele Leistungen einer Detektei sind mit pauschalen Preisen verbunden. Hierzu gehören zum Beispiel Arbeiten in einem Labor, wie etwa eine DNA Analyse. Auch eine Ermittlung bezüglich einer Adresse, einer Überprüfung eines Bewerbers für einen unsicheren Arbeitgeber und die Überprüfung der Abhörsicherheit eines Raumes sind zu Festpreisen erhältlich. Bei Observationen ist die letztendliche Höhe der Rechnung von der Dauer, der Schwierigkeit und anderen Faktoren abhängig. Es wäre zu viel verlangt, hier einen Pauschalpreis anzusetzen. Eine Observation, die in eine andere, weit entfernte Stadt führt, kann nicht zum gleichen Preis angeboten werden, wie eine Überwachung, die in wenigen Stunden vor Ort zu erledigen ist. Hier kommen eben dann noch die Spesen der Detektei auf die Rechnung. Allerdings im normalen Maße und nicht, wie oftmals von unsicheren Kunden befürchtet, willkürlich und in astronomischer Höhe. Fahrtkosten, Parkgebühren, Filmentwicklungen und die Verpflegung in üblicher Form sind allerdings zu erstatten, zusätzlich zum Stundenlohn des Mitarbeiters der Detektei.
